Herr, dein Wort, die edle Gabe

Herr, dein Wort, die edle Gabe, / diesen Schatz erhalte mir; / denn ich zieh es aller Habe / und dem größten Reichtum für. / Wenn dein Wort nicht mehr soll gelten, / worauf soll der Glaube ruhn? / Mit ists nicht um tausend Welten, / aber um dein Wort zu tun.

2. Halleluja! Ja und Amen! / Herr, du wollest auf mich sehn, / dass ich mög in deinem Namen / fest bei deinem Worte stehn. / Lass mich eifrig sein beflissen, / dir zu dienen früh und spat, / und zugleich zu deinen Füßen / sitzen, wie Maria tat.

Strophe 1: Nikolaus Ludwig Graf von Zinzendorf 1725;
Strophe 2: nach Joachim Neander 1679 von Christian Gregor 1778